Japansägen von CREATE! — Ryoba, Kataba und Dozuki für feinste Holzarbeiten plus eine robuste Metallsäge für Metall und Kunststoff. Japanische Sägen sägen auf Zug statt auf Druck, dadurch sind ihre Sägeblätter mit 0,2–0,65 mm hauchdünn. Das Ergebnis: minimale Schnittfuge, weniger Kraftaufwand, saubere Schnittkanten ohne Ausriss und volle Kontrolle bei filigranen Arbeiten.
Welche Sägen führen wir?
Japansägen (cSaw)
- Ryoba 250 mm — die Allrounderin mit doppelseitigem Blatt (Quer- und Längszahnung), 0,65 mm, ohne Rücken, unbegrenzte Schnitttiefe
- Kataba 250 mm — einseitig, 0,2 mm Blatt, ohne Rücken, ideal für tiefe und verdeckte Schnitte
- Dozuki 250 mm — die Präzisionssäge mit Rücken, 0,4 mm, perfekt für Zinkenverbindungen und Gehrungen
- Japansägen-Sparset (alle 3) — 33 % Ersparnis gegenüber Einzelkauf, eine Säge gratis
Metallsäge
- cSaw Metallsäge 30 cm — robuste Bügelsäge mit auswechselbarem Sägeblatt für Metall, Kunststoffrohre und harte Werkstoffe
Was unterscheidet Japansägen von europäischen Sägen?
Europäische Sägen schneiden auf Druck. Damit das Sägeblatt dabei nicht verbiegt, muss es 0,8–1,2 mm dick sein. Japansägen ziehen das Blatt durchs Holz, dadurch wird es gestreckt statt gestaucht — und kann hauchdünn (0,2–0,65 mm) gefertigt werden. Die Vorteile:
- 50–70 % weniger Kraftaufwand — die Säge zieht sich von selbst ins Holz
- Minimale Schnittfuge — weniger Materialverlust, präzisere Passungen
- Saubere Schnittkante — kaum Ausriss, auch in Sichtholz
- Höhere Kontrolle — bei feinen Schnitten und Detailarbeit
Umgewöhnung: 5–10 Minuten. Wer einmal mit Japansägen gearbeitet hat, will nicht mehr zurück.
Ryoba, Kataba oder Dozuki — welche Japansäge wofür?
| Modell | Blatt | Rücken | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Ryoba | 0,65 mm, doppelseitig | Nein | Allrounder, Quer- & Längsschnitte |
| Kataba | 0,2 mm, einseitig | Nein | Tiefe und verdeckte Schnitte, bündig absägen |
| Dozuki | 0,4 mm, einseitig | Ja | Zinkenverbindungen, Gehrungen, Präzisionsarbeit |
Welche Säge sollte ich als Einsteiger kaufen?
Für den Einstieg empfehlen wir die Ryoba — sie ist der vielseitige Allrounder und verzeiht durch das etwas stärkere Blatt (0,65 mm) leichte Fehler. Wer direkt das komplette Arsenal möchte, greift zum Sparset mit allen drei Sägen — eine Säge gratis (33 % Ersparnis).
So nutzt du eine Japansäge richtig
- Werkstück fixieren — am besten mit einer Zwinge, damit nichts wackelt
- Anriss machen — Markierung mit Bleistift und Anschlagwinkel übertragen
- Säge ansetzen — mit dem Daumen den ersten Zug führen, danach freihand
- Auf Zug arbeiten — nur beim Ziehen Druck ausüben, beim Zurückgehen entlasten
- Säge gerade halten — kein Verkanten, sonst klemmt das dünne Blatt
Häufige Fragen rund um Japansägen
Was ist der Unterschied zwischen Ryoba, Kataba und Dozuki?
Die Ryoba hat ein doppelseitiges Blatt (Quer- und Längszahnung), 0,65 mm stark, ohne Rücken — der Allrounder. Die Kataba ist einseitig, 0,2 mm dünn, ohne Rücken — ideal für tiefe und verdeckte Schnitte. Die Dozuki hat einen Rücken für Stabilität, 0,4 mm dünnes Blatt — perfekt für Präzisionsarbeiten wie Zinkenverbindungen.
Wieso sägen Japansägen auf Zug?
Beim Sägen auf Zug wird das Blatt gestreckt statt gestaucht. Dadurch verbiegt es sich nicht, auch wenn es sehr dünn ist. Das Ergebnis: minimale Schnittfuge, weniger Kraftaufwand, mehr Kontrolle und sauberere Schnittkanten.
Welche Japansäge ist am besten für Anfänger?
Für den Einstieg ist die Ryoba ideal — vielseitig einsetzbar, etwas stärkeres Blatt (0,65 mm) verzeiht Anfängerfehler. Wer alle drei Schnittarten abdecken will, fährt mit dem Sparset günstiger.
Sind Japansägen für Hartholz geeignet?
Ja. Die gehärteten Zähne und die Zug-Arbeitsweise schneiden Weichholz wie auch Hartholz präzise. Bei sehr harten Hölzern empfehlen wir die Dozuki für feine Schnitte oder die Ryoba für robustere Arbeiten.
Wieso hat die Dozuki einen Rücken, die Kataba nicht?
Der Rücken der Dozuki versteift das Sägeblatt und ermöglicht millimetergenaue Schnitte — er begrenzt aber die Schnitttiefe. Die Kataba hat bewusst keinen Rücken, damit du unbegrenzt tief eintauchen kannst — etwa bei verdeckten Schnitten oder zum bündigen Absägen von Holzdübeln.
Kann ich die Sägeblätter tauschen?
Bei japanischen Sägen sind die Sägeblätter in der Regel fest mit dem Griff verbunden. Sollten die Zähne nach langer Nutzung abgestumpft sein, empfiehlt sich der Ersatz der kompletten Säge — Japansägen sind sehr verschleißarm und die Zähne gehärtet, du hast also lange Freude an ihnen.
Wie pflege ich meine Japansäge?
Nach jedem Einsatz das Sägeblatt von Holzstaub und Spänen befreien, trocken aufbewahren (am besten hängend oder in einer Schutzhülse). Nicht fallen lassen — die dünnen Blätter können sonst beschädigt werden. Bei Bedarf das Blatt leicht mit Öl einreiben, damit es nicht rostet.
Wofür brauche ich die cSaw Metallsäge?
Die cSaw Metallsäge 30 cm ist eine klassische Bügelsäge mit auswechselbarem Sägeblatt — für Stahl, Aluminium, Kupfer, Kunststoffrohre und alle Materialien, bei denen Japansägen nicht funktionieren. Sägt auf Druck wie europäische Sägen.